Eines Nachmittags ging ein Mann über den Marktplatz. Gerade als der Muezzin mit dem Gebetsruf anfing, fiel sein Blick auf den Rücken einer Frau. Sie war seltsamerweise anziehend, obwohl in widerliches Schwarz gekleidet und einen Schleier über Kopf und Gesicht. Jetzt drehte sie sich zu ihm, als ob sie sich seines lange verweilenden Blickes irgendwie bewußt wäre und nickte ihm leicht, aber bedeutungsvoll zu, ehe sie um die Ecke in die Gasse der Seidenverkäufer einbog. Wie vom Blitz getroffen, war der Mann sofort angezogen, sein Herz ein Gefangener jenes Blickes, für immer. Vergeblich kämpfte er mit seinem Herzen und lieferte ihm einen vernünftigen Grund nach dem anderen, um seinen Weg zu gehen - war es nicht Zeit zum Gebet? - aber er war fertig: er konnte nichts machen, außer zu folgen. Er eilte ihr nach, bog in den Seidenmarkt ein, atmete vor Anstrengung, um die Frau einzuholen, die ihn unerwarteterweise hinter sich gelassen hatte und gerade jetzt für einen Augenblick am weit entfernten Ende des Marktes, viele Läden voraus, verweilte. Sie wandte sich ihm zu, und er dachte, unter dem schwarzen Musselin ihres Schleiers hevor das Aufleuchten eines schadenfrohen Lächelns zu sehen, als sie - war es Einbildung? - ihm abermals zunickte. Der arme Mann war außer sich. Wer war sie? Die Tochter einer wohlhabenden Familie? Was wollte sie? Er beschleunigte seine Schritte und bog in die Gasse ein, wo sie verschwunden war. Und so führte sie ihn, stets außer Reichweite, immer verlockend, voran, jetzt durch den Waffenmarkt, jetzt durch den Markt der Ölhändler, jetzt durch denjenigen der Lederverkäufer, immer weiter weg von der Stelle, wo sie angefangen hatten. Das Gefühl in seinem Inneren wuchs mehr, als daß es abnahm. War sie verrückt? Sie führte immer weiter, bis ganz zum Stadtrand. Die Sonne neigte sich und ging unter, und da war sie, vor ihm wie immer. Jetzt waren sie, nach allen Plätzen, zur Stadt der Gräber gekommen. Wäre er bei Sinnen gewesen, so hätte er sich gefürchtet, aber tatsächlich, überlegte er sich jetzt, hatten merkwürdigere Orte als dieser das Stelldichein von Liebenden gesehen. Es waren kaum zwanzig Ellen zwischen ihnen, als er sie zurückblicken sah, und, sich einen kleinen Stoß gebend, hüpfte sie die Stufen hinunter und durch die große Bronzetür von etwas, was eine sehr alte Grabstätte zu sein schien. Ein nüchterner Augenblick hätte den Mann haltmachen sehen können, aber in seinem gegenwärtigen Zustand, gab es keine Umkehr, und er ging die Stufen hinunter und trat hinter ihr hinein. Im Inneren gab es, wie seine Augen nach einem Augenblick sahen, zwei Treppen, die zu einer zweiten Tür hinunterführten, von woher ein Licht schien, und die er ebenso durchschritt. Er fand sich in einem großen, von der Außenwelt irgendwie unvermuteten Raum, von Kerzen an seinen Wänden erhellt. Dort saß die Frau, gegenüber der Tür, auf einem Lager von reichem Stoff, in ihrer ganzen schwarzen Kleidung, noch verschleiert, und lehnte sich auf ein Kissen gegen die entfernte Wand. Rechts von dem Lager bemerkte der Mann eine Brunnenöffnung im Boden."Verschließe die Tür hinter dir," sagte sie mit leiser, rauher Stimme, die beinahe ein Flüstern war, "und bring den Schlüssel her." Er tat, wie ihm geheißen war. Sie wies mit einer Geste nachlässig zu dem Brunnen. "Wirf ihn hinein." Ein Strahl von Vernunft schien für einen Augenblick die Wolken über seinem Verstand zu durchdringen, und ein Zuschauer, wäre einer dabei gewesen, hätte das geringste Innehalten wahrnehmen können. "Mach schon," sagte sie lachend, "du hast nicht gezögert, das Gebet zu versäumen, als du mir hierher folgtest, nicht wahr?" Er sagte nichts. "Die Zeit für das Abendgebet ist auch beinahe schon zu Ende," sagte sie leicht höhnisch. "Warum bist du besorgt? Mach schon, wirf ihn hinein. Du willst mir zu Gefallen sein, nicht wahr? "Er streckte seine Hand über die Brunnenöffnung aus und beobachtete, wie er den Schlüssel fallen ließ. Ein unheimliches Gefühl stieg ihm aus der Magengrube empor, als Augenblicke vorübergingen, aber kein Geräusch zu hören war. Er empfand Verwunderung, dann Grauen, dann Einsicht. "Es ist Zeit, mich zu sehen," sagte sie und hob ihren Schleier, um nicht das Gesicht eines unverbrauchten jungen Mädchens aufzudecken, sondern dasjenige eines abscheulichen alten Weibes, ganz Finsternis und Laster, nicht ein Partikel von Licht irgendwo in seinen ältlichen Zügen."Sieh mich gut an," sagte sie. "Mein Name ist Dunya, diese Welt. Ich bin deine Geliebte. Du hast deine Zeit damit zugebracht, mir nachzurennen, und jetzt hast du mich eingeholt. In deinem Grab. Willkommen, willkommen."Dabei lachte sie und lachte, bis sie sich zu einem kleinen Haufen feinen Staubs zerschüttelte, dessen unbeständige Schatten in die Finsternis zurückkehrten, als die Kerzen, eine nach der anderen, erloschen!
Ein gläubiger Muslim bekam durch Allahs Gnade einen Sohn geschenkt. Dieser erzog ihn gemäß Qur´an, in der Hoffnung, er werde den Glauben ebenso achten und folgen, wie er selbst. Je älter sein Sohn jedoch wurde, desto mehr verfiel er dem Shaytan. Er trank und verspielte sein Geld, verrichtete sein Gebet nicht mehr und achtete auch sonst nicht mehr auf Allahs Gesetze.
Eines Tages nahm der Mann seinen Sohn beiseite und sagte zu ihm: "Höre mein Sohn, du bist nun alt genug die Verantwortung für dich selbst zu tragen und zu wissen was richtig und was falsch ist. Ich kann dir nichts mehr beibringen, was du nicht schon weißt. Daher gebe ich dir den Rat zum Glauben zurückzukehren." Der Vater brachte ein breites, großes Holzbrett und legte es an die Wand: "Dieses Brett symbolisiert deine Seele, schlage bei jeder Sünde einen Nagel in das Brett und wenn du der Sünde überdrüssig bist, verrichte gute Taten und für jede gute Tat reiße einen Nagel wieder heraus."
Der Sohn, der neugierig war, tat wie ihm geheißen wurde. Einige Zeit später, als er wieder mal vom Zechen und Spielen heimkam, schlug er wieder die Nägel des Tages in das Brett. Am nächsten Tag, als er wieder klar bei Sinnen war, ging er hinaus und betrachtete das Brett genauer. Ihm fiel auf, dass das Brett fast nicht mehr zu sehen war und die Nägel es bald ganz verdecken würden und sprach: "Oh Allah, wenn meine Sünden meine Seele ebenso verdunkeln, was wird dann von mir übrig bleiben? Was werden die Menschen sehen, wenn sie mich betrachten?" Mit der Furcht, dass seine Seele irgendwann ebenso schwer mit Sünden sein würde wie das Brett mit Nägeln, gelobte er Shaytan zu verachten und den Qur´an zu befolgen. Er verwarf den Alkohol und vergaß seine Spielerfreunde, widmete sich mehr dem Gebet und zog für jede gute Tat einen Nagel aus dem Brett. Nach einiger Zeit zog er den letzten Nagel und rief seinen Vater: "Vater, sieh! Ich habe den letzten Nagel herausgezogen und mich mit meinen guten Taten von meinen Sünden befreit. InschAllah ist meine Seele nun ebenso von Allahs(t) Gnade beschienen wie das Brett von der Sonne ohne die Nägel dazwischen." "Mein Sohn", sagte der Vater "Du hast den Rechten Weg gefunden und ich bin stolz auf dich! Aber sieh dir nun das Brett an, wie es nun aussieht…"
Diese Geschichte liebe Brüder und Schwestern zeigt uns eine gegenwärtige Situation der jungen Muslime. Viele glauben ihre Jugend mit Spaß ausnutzen zu müssen und wenn sie denn älter geworden sind, zu Allah(t) zurückzukehren. Dabei hat Allah(t) für den Jugendlichen, der Allahs Gesetze befolgt großen Lohn versprochen. Je früher ein Muslim sich von der Sünde fernhält und Allahs Wort folgt, desto reiner wird seine Seele am Tage des Gerichts sein, denn wir nehmen nichts mit in den Tod, außer unseren Taten, mögen sie gute oder böse sein…! Allah leite unsere Jugend recht.
“Und gibst du vor, zu versuchen dich Mir zu nähern und dich in Mir zu verlieren? Wisse, Ich suche dich noch mehr, als du Mich suchst. Ich habe dich gesucht, damit du Meine Gegenwart erleben kannst ohne einen Vermittler...”
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«´`¤.¸¸.¤°°¤.¸¸.¤°´`»Mâlik bin Dînâr«´`¤.¸¸.¤°°¤.¸¸.¤°´`»
Mâlik bin Dînâr hazretleri bir hâtýrasýný
þöyle anlatýr: "Bir gün toprakla
oynayýp bâzan gülen bâzan aðlayan
bir çocuða rastladým. Önce çocuða
selâm vermek istedim. Fakat
kibirden selâm vermedim.
Hemen nefsime; "Ey nefis!
Peygamber efendimiz büyüklere
de küçüklere de selâm verirdi."
diyerek çocuða selâm verdim.
Çocuk; "Ve aleyküm selâm,
ey Mâlik bin Dînâr!" diye cevap
verdi. Hayret içinde kalarak
çocuða; "Sen beni hiç görmediðin halde
nasýl tanýdýn?" diye sordum. Çocuk;
"Ruhlar âleminde benim rûhumla senin
rûhun karþýlaþtý. Orada bizi Allahü
teâlâ karþýlaþtýrdý." dedi. Çocuða;
"Akýl ile nefs arasýnda ne fark var?"
diye sorunca, çocuk; "Nefsin seni
selâmdan men etti. Aklýn ise seni
selâm vermeye teþvik etti."
diye cevap verdi. "Sen neden
toprakla oynuyorsun?" diye
sordum. Çocuk; "Topraktan
yaratýldýk, yine topraða karýþacaðýz."
dedi. Ben yine; "Seni bâzan aðlarken,
bâzan gülerken görüyorum. Sebebi
nedir?" diye sordum. "Rabbimin
azâb edeceðini hatýrladýðým
zaman aðlýyorum. Rahmetini
hatýrladýðým zamansa tebessüm
ediyorum." dedi. "Ey oðul! Senin
hangi günâhýn var ki aðlýyorsun?"
diyeorunca, çocuk; "Ey Mâlik!
Böyle söyleme. Zîrâ ben, anam
ateþ yakarken, küçük odun
olmadan, büyüklerin tutuþmadýðýný
gördüm." diye cevap verdi."
Dawa
...die Arbeit der Propheten(a.s.)
„Da´wa" unter Muslimen, oder in anderen Worten:innerislamischer Dialog. Das ist eine Pflicht für jeden Muslim.
Unter Da,wa machen verstehen wir das Aufrufen zum
Pfade Allahs, dem geraden Weg zu unserem
Schöpfer und Erhalter. Und ein „dai ist
der Aufrufer..
Im Arabischen Wörterbuch von Hans Wehr finden wir unter „Dawa" die Äquivalente Ruf, Aufruf, Aufforderung, Einberufung, Vorladung, Einladung, Ansuchen, Wunsch, Missionstätigkeit und im Plural „Da'wat heißt es Anrufung, Gebet, Segenswunsch.
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Wenn also jemand aufruft zu Allah, dann hat er zugleich den aufrichtigen Wunsch, dass diejenigen, die sein Aufruf erreicht, auch tatsächlich auf ihn hören und seinen Ratschlag annehmen. Im Quran lesen wir dazu: „Einem jeden Volk haben wir Andachtsriten gegeben, die sie befolgen; sie sollen daher nicht mit dir über diese Sache streiten; sondern rufe (du sie) zu deinem Herrn. Wahrlich, du folgst der rechten Führung". Ich möchte über die „Da'wa" unter drei Aspekten sprechen:
l. Da'wa unter unseren Kindern
2. Da'wa unter Muslimen
3. Da'wa unter neuen Muslimen
Die überwiegende Mehrheit der Muslime hat Kinder und junge Muslime um sich, seien es die eigenen Söhne und Töchter, die Enkel, die Nichten und Neffen oder Kinder von Freunden und Bekannten. Den Islam einem Menschenherz lieb und kostbar zu machen, fängt bereits in der Wiege an. Ich habe in meinem Leben die Biographien vieler bedeutender Muslime gelesen und auch einige selbst getroffen. Die Verehrung, mit der sie insbesondere von ihrer Mutter sprachen, machte mir klar, welche unendlich wichtige Rolle die zärtliche Verbundenheit der Mutter zur Religion im späteren Leben des Menschen spielt.
Aber auch der Großvater, der zum Beispiel den Quran auswendig konnte, der Vater, der die Kinder regelmäßig zum Freitagsgebet mit in die Moschee nahm, die Oma, die schöne Geschichten aus dem Leben des Propheten(s) und seiner Gefährten zu erzählen wusste, haben ihren wertvollen Anteil an der Erziehung der jüngeren Generation. Oder eine hübsche Tante, die ihr Kopftuch sorgfältig zu binden wusste, und der Onkel, der die Knirpse bei der Begrüßung hoch in die Luft stemmte und dabei ausrief-„ma scha Allah, bist du groß geworden..."
Zu einer harmonischen islamischen Atmosphäre im Elternhaus gehört meiner Meinung nach auch, dass sich der Islam zumindest in dem widerspiegelt, was an den Wänden hängt, einer hübschen Kalligraphie, einem handgeknüpften Teppich, oder auf dem Regal ein kunstgewerblicher Gegenstand, der beweist, was für ausgezeichnete Handwerker die Muslime von jeher gewesen sind.
Die allerbeste Da'wa für Kinder aber sind Eltern, die das tägliche Gebet ernst nehmen, den Ramadan festlich aber nicht allzu üppig ausgestalten, wenn die Zeit des Fastensbrechens gekommen ist, die an den beiden höchsten islamischen Feiertagen für neue Kleidung und Besuche bei Verwandten und Freunden sorgen und auch muslimische Besucher einladen. All das wäre allerdings keineswegs ausreichend, wenn die Eltern sich nicht gegenseitig Anerkennung erweisen, liebevoll miteinander und mit den Kindern umgehen und es sich strikt untersagen, lieblos oder gar gehässig über andere Muslime zu sprechen. Ich denke, ein gläubiger Muslim kann trotz der niederschmetternden Nachrichten über die Vernichtung der Umwelt, über den furchtbaren Unfrieden, der leider allzu oft auch zwischen verfeindeten muslimischen Gruppierungen aufflackert, nie ganz sein Vertrauen in seinen Schöpfer und Erhalter verlieren. Er wird diese Dinge als Prüfungen der Menschen für ihr verderbtes Handeln einstufen und darüber nicht die unzähligen kleinen und großen schönen Erlebnisse aus den Augen verlieren, die uns geschenkt werden: die Sonne, die uns wärmt, der Mond, der am blauen Nachthimmel seine Bahn zieht, die kleine Blume, die sich am Rand der Straße durch die Asphaltdecke kämpft, ganz zu schweigen von baumbestandenen Parks, grünen Wiesen, dem ewig rauschenden Meer. Es ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben, gerade den jungen Menschen zu helfen, dass sich unter ihnen nicht Frustration oder Umweltverdrossenheit breit macht. Dann kommt es nämlich zum sogenannten Nullbock: Es lohnt sich ja gar nicht, irgend etwas zu tun, alles geht ja doch unabwendbar den Bach hinunter, wofür sollen wir uns überhaupt noch anstrengen? Nein, und nochmals nein: und wenn heute alles um uns herum zusammenfällt, müssen wir den Mut haben, morgen wieder ein Bäumlein zu pflanzen - für die nächste Generation. Im Quran werden die, die keine Hoffnung haben, den Ungläubigen gleichgesetzt (Siehe Sure 60:13)
Unsere Da"wa unter den Heranwachsenden, das Wissen, das wir ihnen über den Islam mit auf den Lebensweg geben, wird mitentscheidend dafür sein, wie die Welt von morgen aussieht. Gerade wir hier in Deutschland dürfen die islamische Erziehung der Kinder auf keinen Fall vernachlässigen, denn von den Schulen können wir nicht erwarten, dass sie unsere Unterlassungssünden wieder gutmachen oder ausgleichen. Machen wir uns also ganz bewußt ans Werk und beginnen unsere „Da'wa" sogleich -das ist es gewiss auch, was die Veranstalter unseres diesjährigen Treffens deutschsprachiger Muslime im Auge hatten.
Jetzt komme ich zur „Da'wa" unter Muslimen. Wenn ich von jemandem höre, dass er Muhammad oder Munir, dass sie Amina oder Fatima heißt, dann kann ich eigentlich davon ausgehen, dass der/die Betreffende Muslim oder Muslima ist und den Islam auch tatsächlich praktiziert. Und dann müsste ich mich mit ihnen an und für sich auch über den Islam unterhalten können. Und doch kommt es immer wieder vor, dass ich einen Muhammad oder eine Fatima bei etwas antreffe, was mit dem Islam eigentlich nicht zu vereinbaren ist.
Soll ich mich nun auf die Betreffenden stürzen und ihnen klarzumachen versuchen, dass sie sich da mit etwas ganz und gar Unislamischem befassen? Dann stufen sie mich vermutlich sofort als Fanatikerin oder Fundamentalistin ein und gehen mir so geschickt wie möglich aus dem Weg. Aber tatenlos zuschauen - das kann ich doch erst recht nicht...
Als gebürtige Deutsche und ursprüngliche Nichtmuslima habe ich ja schon ziemlich zu kämpfen, damit mich aus einem Muslimland stammende Muslime überhaupt für voll nehmen. Irgendwie kommt meist doch durch, dass sie ein bisschen mitleidig auf einen herabschauen und natürlich meinem, nichts von solchen Leuten übernehmen zu können - die ja an sich keine rechte Ahnung haben.
Aber ganz so einfach ist die Geschichte auch wieder nicht. Denn ob ich -willentlich und oft erst in fortgeschrittenen Jahren - aus vollem Herzen ja sage zum Islam, oder durch Geburt in ein bestimmtes Elternhaus den Islam bereits in die Wiege gelegt bekomme, macht doch einen gewaltigen Unterschied. Ich weiß dann nämlich, wie schlimm es mir in mancher Hinsicht ohne den Islam gegangen ist. Ein Gewohnheitsmuslim dagegen empfindet oft die ihm abverlangte Einhaltung bestimmter Pflichten wie das Fasten im Ramadan oder das tägliche Gebet als Einengung seiner Freiheit Er oder sie mag sich danach sehnen, frühmorgens gemütlich im Bett liegen bleiben zu dürfen, anstatt sich damit zu trösten, dass das Gebet besser ist als Schlaf. Und Dinge, mit denen solche Muslime in ihrer Heimat kaum in Berührung gekommen wären, werden ihnen hierzulande als Selbstverständlichkeit präsentiert und es fällt ihnen dann nicht leicht, immer nein sagen zu müssen. Sie wollen vielleicht dazugehören zu einer Gruppe von Nichtmuslimen an ihrem Arbeitsplatz, alles unbeschwert mitmachen und es kommt ihnen dann wie eine unerträgliche Last vor, wenn von ihnen erwartet wird, sich stets daran zu erinnern, dass sie Muslime sind und auf dies oder jenes freiwillig zu verzichten.
In meiner Begeisterung für den Islam neige ich dazu, alles nur rosig zu sehen und in der Unterhaltung alle Schwierigkeiten hinwegerklären zu wollen.
Im Laufe einer solchen Unterhaltung, gerade wenn sie unter Muslimen unterschiedlicher Herkunft stattfindet, leistet aber doch jeder Gesprächsteilnehmer seinen Kulturbeitrag, den er aus seinem Heimatland mitbringt. Dadurch lernen wir einander besser kennen und festigen unser Gemeinschaftsgefühl. Und wir schärfen dabei unsere Intelligenz, bereichern unser Wissen, sammeln nützliche Informationen. Ich habe in den ersten Jahren als neue Muslima sehr viel Bereicherung empfangen durch meinen Kontakt zu meinen Glaubensgeschwistern. Damals gab es ja noch fast keine Literatur in deutscher Sprache über den Islam, ich hatte beispielsweise keine Ahnung über Bekleidungsvorschriften für Frauen. Ich betete ohne Kopftuch, vor dem Schlafengehen im kurzen Nachthemd und es ist dem Taktgefühl einer muslimischen Freundin zu verdanken, die, statt mich auszulachen, als sie mich so eines Tages erwischte, liebevoll und ganz allmählich mein Verständnis dafür weckte, was sich für eine Muslime schickt und was nicht. Schon dem Propheten(s) wurde aufgetragen: „Ermahne also;gewiss, Ermahnung ist nützlich. "Oder: „So ermahne, wenn die Ermahnung nützt" (87:9) Die wohl unvergesslichste Form der Da'wa erlebte ich, als ich schon fast 20 Jahre Muslima war. Man hatte mich damals nach Südafrika eingeladen zu einer Vortragsreise durch das ganze Land. Da sollte ich also Da 'wa machen unter jungen muslimischen Mädchen. Zu jener Zeit, Ende der 70er Jahre, herrschte dort noch strengste Rassentrennung zwischen den Blackies, den Brownies und den Weißen. Es waren die Brownies, das heißt hauptsächlich Inder und Malayen, die mich eingeladen hatten. Unter den Brownies gab es zu etwa 50 Prozent Hindus und Muslime. Die Muslim Boys wagten es natürlich nicht, muslimische Mädchen auch mal zu einem Eis einzuladen oder sie zu einem abendlichen Bummel aufzufordern. Die Hindu Boys dagegen sehr wohl und vermutlich auch nicht immer erfolglos. Also sollte ich darüber sprechen, welches Unheil entsteht, wenn sich ein muslimisches Mädchen mit einem andersgläubigen Jungen einlässt.
Am Ende der Rundreise gab es eine Muslim Youth Convention, ein Treffen junger Muslime aus dem ganzen Land, zu der auch Dr. Jamal Badawi aus Kanada angereist kam. Nachmittags spazierte ich von einem Vortragszelt zum anderen und begegnete einer Gruppe von jungen Mädchen, die in ihrer Mitte eine Frau von vielleicht Mitte 50 führten. Diese Frau litt unter einer unbeschreiblichen Entstellung ihrer Gesichtszüge. Aber sie hatte wunderbar leuchtende Augen. Die Mädchen erzählten mir, dies sei ihre liebste und beste „auntie", Tante, und die Frau fügte in schlichten Worten hinzu: „Ich weiß, dass ich nur noch ganz kurze Zeit zu leben habe. Aber dass mir mein Arzt erlaubt hat, diese Tage hier mit Euch allen zu verbringen, ist das schönste Geschenk, das ich mir wünschen konnte. Danach werde ich gerne und dankbar zu Allah zurückkehren..."
Was muss diese Frau den jungen Mädchen gegeben haben, als sie noch gesund war, dass sie nun in solcher Liebe an ihr hingen! Und welche Hilfe muss es den Mädchen auf ihrem weiteren Lebensweg gewesen sein, einen Menschen gekannt zu haben, der so voll Vertrauen die letzten Schritte hier auf Erden in Richtung auf seinen Schöpfer tat.
Was ich damit sagen will ist, dass die beste Da 'wa meiner Meinung nach der vorgelebte Islam, nicht der erhobene Zeigefinger ist. Auf den reagiert ein erwachsener Muslim meist recht allergisch.
Auf demselben Jugendtreff geschah noch etwas Merkwürdiges. Aus irgend einem der Schlafräume verschwand eine vermutlich recht teure Lederjacke. Das Mädchen, dem sie gehört hatte, war recht verzweifelt und bat mich um Hilfe. Ich glaube sie fürchtete sich, ihren Eltern von dem Verlust zu erzählen. Am Ende meines Vertrags sprach ich deshalb über das Vorkommnis und endete mit den Worten: Wenn sie jemand genommen hat, der friert und die Jacke dringend braucht, dann wird Allah in Seiner Barmherzigkeit es schon wissen. Aber wenn sie jemand genommen hat, nur weil es so eine schöne Jacke war, dann wäre es sehr gut, wenn sie an ihre Besitzerin zurückgegeben würde." Und was soll ich sagen - die Jacke tauchte tatsächlich wieder auf. Ich glaube, die rund 1000 Besucher des Treffens werden sich auch bis heute daran erinnern, dass Reue Wunder bewirken kann.
Ich habe mir heute eigens keinen zu langen Vortrag vorgenommen, weil ich gerne möchte, dass wir uns gegenseitig noch ähnliche Erlebnisse mitteilen.
Was ich hier geschildert habe, verstehe ich unter praktischer Da'wa. Wenn wir in irgend eine Situation geraten, aus der wir nur schwerlich einen Ausweg sehen zeigt uns Allah dann ganz deutlich, dass Er mit uns ist, sofern wir Ihn nur um Seine Hilfe bitten.
Deshalb sind meine beiden Anliegen, wenn ich mich mit Muslimen unterhalte, dass ich z.B. einen nicht regelmäßig betenden Bruder bzw. eine Schwester in ähnlicher Lage zu überzeugen versuche, dass Gebet der Schlüssel zum seelischen Gleichgewicht ist. Wenn man nur die ständige Zwiesprache mit Allah nicht abreißen lässt, überrascht Er einen immer wieder durch Seine Gnadenerweise. Und das beflügelt dann so, dass man begreift: ich bete weder für Allah noch für meine Eltern noch für sonst jemanden -ich bete für mich, weil es mir gut tut und hilft, in dieser Zeit zurechtzukommen.
Mein zweites Anliegen ist, meinen Geschwistern klarzumachen, wie wichtig es ist, dass sie ihren Quran nicht nur ganz sporadisch mal zur Hand nehmen, sondern jeden Tag - wenn auch nur ein paar Minuten - für diesen Zweck abzwacken. Zum einen entsteht dadurch eine Vertrautheit - sie kennen ihn, den Quran, wie ihre Söhne heißt es doch - und zum anderen tankt man Kraft, Freude und Vertrauen auf, die einen durch den ganzen Tag tragen. Wir alle haben unser heiliges Buch ja nicht gleich von Anfang an in jeder Hinsicht verstanden. Aber wir haben uns nicht davon abbringen lassen, kontinuierlich darin weiterzulesen und allmählich, von Tag zu Tag, ist uns diese Zeit der Lektüre so lieb und teuer geworden, dass uns richtig was gefehlt hat, wenn wir es mal nicht zur gewohnten Zeit, nämlich meist nach dem Frühgebet, sagen wir mal drei oder fünf Verse, geschafft haben. Probiert es bitte aus - nicht die Menge der Verse macht es, werdet ihr bald merken. Im Gegenteil, ein Vers richtig tief drinnen in uns aufgenommen, ist meist ein größeres Geschenk als eine ganze Sure.
Und nun komme ich zu den neuen Muslimen.
Am schwierigsten wird der Drahtseilakt zwischen liebevoller Ermahnung und aufrichtiger Entrüstung, wenn es sich um Geschwister handelt, die erst vor kurzer Zeit den Islam angenommen haben. muss ich alles dransetzen, sie gleich von Anfang an davon zu überzeugen, das s sie den Islam „richtig" praktizieren sollten? Oder ist hier Behutsamkeit gefragt?
Dem Propheten(s) wurde ja gesagt: „Und durch Barmherzigkeit Allahs warst du mild zu ihnen; und wenn du barsch, hartherzig zu ihnen gewesen wärst, gewiss wären sie von dir herum auseinandergelaufen; so vergib ihnen und bitte um Verzeihung für sie und ziehe sie in der Angelegenheit zu Rate, und wenn du etwas beschlossen hast, so vertraue auf Allah, Allah liebt ja die Vertrauenden." (3:159).
Das bedeutet insbesondere für den Umgang mit neuen Muslimen, dass wir ihnen verständnisvoll und mit Liebe begegnen müssen, damit ihre Herzen für den wahren Islam gewonnen werden und sie nicht den Eindruck bekommen, der Islam bestehe nur aus Geboten und Verboten.
Ja, Gott sei Dank besteht der Islam keineswegs nur aus Untersagtem und strengen Vorschriften. muss man nicht geduldig abwarten, bis neue Muslime von selber mehr wissen wollen über die Alltagspraxis, damit man es ihnen nicht gleich zu Beginn allzu schwer macht?
Ich erinnere mich an ein Muslimtreffen, das in den Ramadan fiel und dieser Ramadan war ein sehr schwerer Monat, weil er ausgerechnet in den hiesigen Sommermonaten begangen wurde. Da saßen zwei niedliche Mädchen von etwa 15 Jahren in einer Ecke des Speisesaals, wo gerade die Vorbereitungen für das Nachtmahl im wörtlichen Sinne im Gange waren.wir kamen ins Gespräch und ich fragte sie, ob es ihnen, die erst wenige Wochen vorher ihre „schahada ausgesprochen hatten, nicht sehr schwer falle, ohne Essen und Trinken auszukommen. Da strahlten sie mich an und sagten: „Unser Scheich hat uns erklärt, dass es am Anfang ausreicht, wenn wir zwölf Stunden fasten. Der Prophet hat in Makkah und Madinah ja auch höchstens 13 oder 14 Stunden gefastet, weil dort die Tage nicht länger dauern."
Zuerst war ich ein bisschen sprachlos. Aber dann habe ich nachgedacht und mir überlegt, dass der Quran immerhin in einer Zeitspanne von 23 Jahren offenbart wurde und dass dem Propheten Muhammad eigens von Gott aufgetragen worden ist, nachsichtig mit den Gläubigen zu sein, so dass der Scheich womöglich doch ein recht weiser Mann sein könnte.
Die Sahaba, die uns so ein leuchtendes Beispiel sind, wurden also über viele Jahre hinweg allmählich zu den großartigen Persönlichkeiten erzogen, die uns bis zum heutigen Tag zum Nacheifern anregen. Aus den Ahadith über die Himmelsreise des Propheten(s) wissen wir überdies, dass das Gebet erst zu dieser Zeit auf fünf Mal am Tag festgelegt wurde.
All diese Gründe haben mich bewogen, freudig Fragen neuer Muslime zu beantworten, nicht aber ungefragt auf sie einzureden. Es ist doch ein Zeichen von Intelligenz, wenn ein Mensch erkennt, dass der Islam der beste, schönste, geradeste Weg zu seinem Schöpfer und Erhalter ist. Dieser nachdenkende neue Muslim wird also durch Beobachtung feststellen, was die Muslime machen und wie sie es tun. Und dann wird er neugierig, will noch mehr wissen und das ist unser Signal, seine Fragen mit soviel Weisheit wie möglich zu beantworten. Wenn wir ihn nicht gleich zu Beginn überfüttern, wird er auch viel eher bald wieder bei uns auftauchen und mehr wissen wollen.
Nur sollten wir auch Sorge tragen, dass wir unser eigenes Wissen über den Islam ständig erweitern und vertiefen, damit wir eben in der Lage sind, gescheite Fragen auch überzeugend zu beantworten.
So also hört unsere Aufgabe, auf den Weg Allahs zu rufen, eigentlich nie auf. Aber ist es nicht eine lohnende Aufgabe?
Sensin Allah. Sanadýr kulluðum. Sendedir çarem. Seninledir varlýðým. Seni arar ruhum. Seni anar kalbim.
Baþkasýna deðil,sana muhtacým Baþkasýný deðil seni çaðýrýrým Baþkasý yaratýlmýþtýr sen yaratansýn, Baþkasý devamsýzdýr sen daimsin ve daim eyleyensin Baþkasý muhtaçtýr,sen ihtiyaçsýzsýn ihtiyaçlarý görensin Baþka ilah yok sen Allah'sýn Sen ki eþi benzeri olmayansýn Sen ki bütün eksiksiz sýfatlarýn sahibisin Cemaline çevir yüzümü, baþkasýna raðbet ettirme kalbimi.
RAHMAN
Sen öyle rahmet edersin ki rahmetinin bir cilvesi cennetim olur Rahmetinden bir parýltý sonsuz mutluluðumdur Rahmetinin bir damlasý herkesin rýzkýna kefil olur Þu çorak gönlüme merhametini indir Þu fani ömrümü sonsuzluða eriþtir.
______________________________________ Sen,
KERÝM
Ya Rabbi kereminle güzel eyle her halimi
Kereminle sevindir kalbimi
Sen ki en çok acizlere ve zayýflara ikram eylersin
Sen ki hiç sebepsiz, hiç hesapsýz kerem eylersin
Sen ki bir avuç tohumda bir bahçenin aðacýný saklarsýn
Cennetine al, hiç bitmeyen ikramýna eriþtir beni...
KEBÝR
Cümle efkar dar kalýr senin kibriyaný anlamaya
Cümle sözler sýð kalýr senin büyüklüðünü anlatmaya
Bir seni büyük bilenlerden eyle beni
Büyüklüðünü bilmekle geniþlet fikrimi
Kibriyaný anlayacak akýlla donat beni
Celalini görmekle geniþlet kalbimi....
MUKÎT
Sen ki herkesin her ihtiyacýný her an görüp gözetirsin
Sana ayandýr her türlü niyet ve hareketim
Sen ki sonsuzluk istediðimi kalbime ilham edersin
Sana malumdur bütün dualarým ve isteklerim
Sen ki; zayýf ve acizleri,yetim ve yoksullarý kollayýp gözetirsin
Senin aþinandýr acizliðim ve yetimliðim
Sen ki; öncellikle yoksullara keremde bulunmayý seversin
Sana aþikardýr sevapça yoksulluðum ve acizliðim
Niyetlerimi güzelleþtir, ihlasa eriþtir beni
Ömrümü ebede bitiþtir, cennetine yerleþtir beni
Yoksulluðumu rahmetine ayine eyle
Baþkasýna el açtýrma
Günahlarýmý gufranýna bahane eyle,yüzümü kara çýkarma ...
((_.·´¯`·«¤°The Most Beautiful Names of Allah°¤»·´¯`·._)
Allah The Greatest Name Ar-Rahman The All-Merciful Ar-Rahîm The All-Compassionate Al-Malik The Absolute Ruler, The Sovereign Lord Al-Quddus The Pure One, The Holy As-Salâm The Savior, The Source of Peace, The Flawless Al-Mu'min The Inspirer of Faith, The Faithful, The Guardian of Faith Al-Muhaymin The Guardian, The Protector Al-Aziz The Victorious, The Eminent, The Almighty Al-Jabbar The Compeller Al-Mutakabbir The Greatest, The Proud, The Majestic Al-Khaliq The Creator Al-Bari' The Maker of Order, The Producer, The Maker Al-Musawwir The Shaper of Beauty, The Fashioner, The Shaper Al-Ghaffar The Forgiving, The Forgiver Al-Qahhar The Crusher, The Subduer, The Dominator Al-Wahhab The Giver of All, The Bestower Ar-Razzaq The Sustainer, The Provider Al-Fattah The Opener Al-'Alim The Knower of All, The Omniscient, The All-Knowing Al-Qâbid The Constrictor, The Withholder Al-Bâsit The Reliever, The Expander Al-Khafid The Abaser Ar-Rafi' The Exalter Al-Mu'izz The Bestower of Honors, The Honorer Al-Mudhill The Humiliator, He Who Humbles, The Dishonorer As-Sami The Hearer of All, The All-Hearing Al-Basir The Seer of All, The All-Seeing Al-Hakam The Judge, The Arbitrator Al-'Adl The Just Al-Latif The Subtle One, The Benevolent Al-Khabir The All-Aware, The Totally Aware Al-Halim The Forbearing, The Mild Al-'Azîm The Magnificent, The Tremendous Al-Ghafûr The Forgiver and Hider of Faults, The All-Forgiving Ash-Shakûr The Rewarder of Thankfulness, The Grateful, The Appreciative Al-'Ali The Highest, The Most High Al-Kabîr The Greatest, The Great Al-Hafiz The Preserver Al-Muqît The Nourisher, The Sustainer Al-Hasîb The Accounter, The Reckoner Al-Jalil The Mighty, The Majestic, The Sublime Al-Karim The Generous Ar-Raqib The Watchful One, The All-Observant Al-Mujib The Responder to Prayer, The Responsive Al-Wasi' The All-Comprehending, The Vast, The All-Embracing Al-Hakim The Perfectly Wise Al-Wadud The Loving One, The Loving-kind Al-Majíd The Majestic One, The Glorious Al-Ba'ith The Resurrector, The Raiser of the dead Ash-Shahid The Witness, The Universal Witness Al-Haqq The Truth Al-Wakil The Trustee Al-Qawi The Possessor of All Strength, The Most Strong Al-Matin The Forceful One, The Firm, He Who is very Steadfast Al-Wali The Governor, The Patron, The Protecting Friend Al-Hamid The Praised One, The Praiseworthy Al-Muhsi The Appraiser, The Knower, The Recorder Al-Mubdi The Originator, The Beginner Al-Mu'id The Restorer Al-Muhyi The Giver of Life, The Life-giver Al-Mumit The Taker of Life, The Slayer, The Giver of Death Al-Hayy The Ever-Living One Al-Qayyum The Self-Existing One Al-Wajid The Finder, The Resourceful Al-Májid The Glorious, The Magnificent, The Noble Al-Wahid The Only One, The Unique Al-Ahad The One As-Samad The Satisfier of All Needs, The Eternal Al-Qadir The All Powerful, The All-Capable Al-Muqtadir The Creator of All Power, The All-Determiner, The All-Powerful Al-Muqaddim The Expediter, The Promoter Al-Mu'akhkhir The Delayer, The Postponer, The Deferrer Al-Awwal The First Al-Akhir The Last Az-Zahir The Manifest One, He Who is Evident Al-Batin The Hidden One, The Internal, He Who is Hidden/Concealed Al-Wâli The Protecting Friend, The Ruler Al-Muta'ali The Supreme One, The Exalted Al-Barr The Doer of Good, The Benefactor At-Tawwab The Guide to Repentance, The Ever-Relenting Al-Muntaqim The Avenger Al-Afu The Forgiver, The Effacer of sins, The Pardoner Ar-Ra'uf The Clement, The All-Pitying, The Benign Mâlik al Mulk The Owner of All, The King of Absolute Sovereignty Dhul Jalali wal Ikram The Lord of Majesty and Bounty/Generosity Al-Muqsit The Equitable One Al-Jami The Gatherer, The Uniter Al-Ghani The Rich One, The Self-Sufficing al Mughni The Enricher, The Sufficer Al-Mani' The Preventor of Harm, The Protector Ad-Darr The Creator of the Harmful, The Punisher, The Distressor An-Nâfí The Creator of Good, He who Benefits, The Propitious An-Nur The Light Al-Hadi The Guide Al-Badi The Originator, The Absolute Cause, The Incomparable Al-Baqi The Everlasting One Al-Wärith The Inheritor of All Ar-Rashid The Righteous Teacher, The Right in Guidance, The Director As-Sabur The Patient One